Cap Ferret Ferien: Unerwartete Probleme und entspannte Tage

Auch dieses Jahr war wieder mal der Campingurlaub im Westen geplant, genauer gesagt es geht wieder aufs „Cap Ferret“

Die Planung

Die Planung sollte ja ganz einfach sein, hatten wir doch die selbe Reise schon letztes Jahr geplant und gefahren.

Tag 1: Abfahrt ab Bern, beim Rastplatz-Fillistorf sich treffen um dann weiter bis Balbigny zum Camping Rute Bleu zu fahren.
Tag 2: sollte die Reise dann um Clermont-Ferrand gehen bis zum Camping le Bois du Coderc (hier haben wir einen anderen Camping ausgewählt, mal schauen wie der ist).
Tag 3: nun noch ein paar wenige Kilometer bis aufs Cap wobei ich geplant habe Bordeaux mal nördlich zu umfahren.

Routenplanung
Routenplanung

Ja so war es geplant, doch wissen wir alle….die Tatsachen kommen meist anders als gedacht oder Geplant.

Durchgefallen!

Wie sollte es anders sein? Kurz vor Reisebeginn liegt noch ein Brief im Kasten, mit Aufdruck „Strassenverkehr & Schifffahrt – Kanton Bern“ mit dem Aufgebot den Wohnwagen zur MFK zu bringen.
Eigentlich mache ich mir hier keine grossen Sorgen, ist ja alles OK und die Bremsen lasse ich noch schnell einstellen.
Gesagt getan und meine Eltern fahren mit dem WoWa zur MFK

Wohnwagen bei der MFK
Wohnwagen bei der MFK

Ich natürlich schön am arbeiten und warte ungeduldig auf das WhatsApp „MFK Bestanden wir stellen dein WoWa vors Haus“

Ja, wie habe ich weiter oben schon mal geschrieben?
„Ja so war es geplant, doch wissen wir alle….die Tatsachen kommen meist anders als gedacht oder Geplant.“
Die WhatsApp Nachricht hatte da einen leicht anderen Text, eher so in der Art:
Papa: „Wo hast du die Unterlagen zur Gasprüfung“
Ich: „Was für Unterlagen? Da ist der Kleber am Küchenfenster mit der Prüfnummer wo sie Online abgleichen können“
Da der Experte da nicht so recht wollte, hab ich doch schnell telefoniert und alles erklärt…
Gasprüfung nun OK doch es gibt noch ein weiteres Problem: „Chassis sei an beiden Seiten gerissen“
Da war ich natürlich kurz um GESCHOKT! besonders als ich dann die Fotos gesehen habe.

Chassis gerissen
Chassis gerissen

Nun hiess es organisieren…
– Wer kann, darf und hat spontan Zeit ein Chassis zu schweissen?
– Was wenn es nicht reicht zum reparieren?
– Alternativen suchen… Zelt, Ersatz Wohnwagen oder gleich ins Hotel?

Solch eine Nachricht, 2 Wochen vor Urlaubsbeginn sind wirklich nicht gerade um in Urlaubsstimmung zu kommen.
Jedoch haben wir es tatsächlich geschafft und haben eine Firma gefunden die Zeit und die Qualifikation hat mein Chassis zu reparieren.

So stand dann knapp 3 Tage später mein Wohnwagen vor dem Haus und ich konnte endlich packen und in Urlaubsstimmung kommen.

Und los geht es

Nach dem ganzen Stress, ungeplanten Kosten und einer Riesen Erleichterung ging es dann nun endlich doch los.
Zuerst mal Priska einladen und ab zum Rastplatz Fillistorf wo hoffentlich meine Eltern bald zu uns stossen.

Unser ziel war ja ursprünglich der Camping Route-Blue, doch wegen dem „bescheidenen“ Wetter fuhren wir nun weiter bis knapp vor Clermont-Ferrand auf den „Sarl Camping de Dallet

Zu diesem Camping muss ich natürlich auch 1 – 2 Worte schreiben:
Der Empfang war wirklich sehr nett und wir durften unsere Parzellen gleich selbst aussuchen (da wurde einfach auf dem Plan angezeichnet wo nicht und gut)
An den Parzellen merkten wir da auch sehr schnell das gerade die Mückenplage aller Mückenplagen herrscht….so hab ich dies noch nie erlebt und hoffe das dies auf dem Camping nicht normal ist, vermutlich war dies jedoch dem Hochwasser geschuldet.
Essen? Ja wir gingen dort auch ins Restaurant, was mich aber absolut nicht überzeugte.
Ich schreib mal so: wenn ich die Tiefkühl Cordon-Bleus und Fritten im ALDI kaufe, hab ich das selbe Menü auf dem Teller nur in gut.

Die letzten Kilometer

Da wir ja am Tag 1 etwas weiter gefahren sind, hoffen wir das es nun reicht gleich bis ans Cap zu fahren.
Also los geht es…Kilometer um Kilometer um Kilometer….
Leider gibt es da wirklich nicht viel spannendes zu erzählen

Rastplatz in Frankreich
Rastplatz irgendwo in Frankreich

Das Ziel

Ja nach etlichen Kilometern des Autobahnfahrens, mal eine Pause konnten wir doch die ersten Blicke aufs Meer werfen.
Nur aufpassen, nicht das wir uns in den letzten Meter noch verfahren 😉

Das Meer
Der erste Blick aufs Meer, bei Ebbe.

Natürlich sind wir auch extremst gespannt wie den der Camping nun ist.
Wurde dieser doch von der Sandaya-Gruppe übernommen was doch ziemlich viele Spekulationen und Kommentare in der Facebookgruppe hervorgebracht hatte.
Da war die Rede von Glamping-Häuschen, Poolanlagen, Animation und sogar das alles umgebaut werde…irgendwie konnte ich mir dies nicht vorstellen das dies alles so schlimm werden könnte, jedoch hat man halt ein komisches Gefühl und hofft auf den selben Charme welcher schon früher auf diesem Camping war.

Der Empfang war natürlich wieder äusserst freundlich, unkompliziert und da Yvonne noch immer da ist auch auf Deutsch.
Und obwohl wir ja einen Tag früher anreisten, wurden uns auch gleich die beiden Wunschparzellen zugewiesen.
Beim fahren zu den Parzellen war der erste Eindruck ja mal ein bisschen gemischt, ist doch einiges verschönert worden, jedoch auch noch die ein oder andere Baustelle zu sehen (Hoffentlich haben wir keinen Baulärm)

Baustelle Sanitärhäusschen
Baustelle Sanitärhäusschen

Na erst mal unsere Parzellen beziehen und sich freuen das auch Kollegen und verwandte schon auf dem Platz sind.
Auch sind wir nach der langen Fahrt nicht mehr so Fit um zu kochen etc. so ging es mal erst ins Restaurant auf eine Stärkung.

Die nächsten Tage sind dann nun mal entspannen, einrichten und einfach mit „unseren“ Leute eine schöne Zeit haben…glaub die Fotos sprechen für sich und benötigen nicht viel Geschreibsel von mir.

Chillen auf der Parzelle

Die Ausflüge

Natürlich musste auch der ein oder andere Ausflug sein und so als Geocacher findet man ja immer wieder die „etwas anderen“ Sehenswürdigkeiten.

Zuerst erkundeten wir mal ein bisschen die nähere Umgebung, Sonne Strand, Meer und ob der ein oder andere Geocache in der nähe liegt.

Strand

Natürlich darf das Essen auch nicht fehlen….wir wollen doch auch Kulinarisch etwas erleben.

Natürlich sollte auch ein Ausflug nach Bordeaux sein, mal nicht mit dem Auto sondern den Bus. Ich kann dies übrigens nur empfehlen wenn ihr mal auf dem Cap Ferret seit… nehmt den Bus nach Bordeaux. Da dieser wirklich jedes Dörfchen anfährt, seht ihr so auch gleich noch viel von der Umgebung und Landschaft.

Der Abschied und die Heimreise

Leider geht die Zeit immer viel zu schnell vorbei und die Rückreise steht an.
so ging es doch noch am letzten Abend an den Strand den Sonnenuntergang fotografieren, wer kommt da nicht ins Träumen für den nächsten Urlaub?

Strand
Sonnenuntergang

Ja das wars leider für dieses Jahr mit dem Cap Ferret…
Also ab den Wohnwagen an den Hacken und wieder mal Richtung Heimat fahren, natürlich ohne Stress und auch wieder mit einem Zwischenstopp auf einem wirklich einfachen Camping Municipal.

Camping

Nun sind wir alle wieder Zuhause und planen schon langsam unsere nächste Reise….
Wo geht es wohl hin? Wieder Frankreich, Kroatien, Griechenland oder wo ganz anders?
Lasst euch überraschen.

Wer übrigens noch mehr von diesen Ferien sehen möchte, darf gerne unseren YouTube-Kanal besuchen. Dort findet ihr auch unsere diversen Ferienfilme
Auch freuen wir uns immer über eure Kommentare

Mülhausen Weekendcamping

Sonnenuntergang Camping

Wieder mal ist ein „warmes“ und schönes Weekend gemeldet
Ja was liegt da näher, Freitags Feierabend, als den Wohnwagen anzuhängen und mal einen anderen Campingplatz auszutesten.
Natürlich ist das nähere Ausland angesagt, will ich doch nicht Stunden Autofahren an den kostbaren und kurzen Wochenenden.

Route zum Camping

Und da ich in Mülhausen „F“ eh noch ein paar Geocaches „offen“ habe, entschied ich mich mit Priska mal den „Camping de l’Ill“ zu besuchen.
– Optimaler Standort um Mülhausen zu besuchen
– Preis ist ganz OK
– Bewertungen in Google, durchmischt von * bis ***** alles vorhanden.
Wir wagen es einfach mal, ist doch nur ein Wochenende, sprich zwei Übernachtungen.

Übrigens GANZ WICHTIG: Fahrt den Platz von Süden her an…von Norden her habt ihr eine Brücke mit Höhenbegrenzung und da passen 99% der Camper und Wohnwagen NICHT durch!

Sonnenuntergang an unserer Parzelle

Der Empfang war äusserst freundlich und nett und sogar auf Deutsch.
Nach kurzer Erklärung was wo ist hiess es dann: „Stellt euch dort hin wo es euch gefällt“.
Wir bemerkten aber auch sehr schnell das die Saison schon länger vorbei ist, die Randparzellen waren da nicht mehr so gepflegt und das eine Sanitär geschlossen (aber wir verstehen dies, weshalb wegen einer Handvoll Camper noch alles Zeitaufwändig pflegen)

Sanitärgebäude

Der zweite Eindruck das kam auf dem erste Toilettenbesuch….irgendwann mitten in der Nacht….Tja das alle WC-Kabinen aufs höchste Verschmutzt waren liegt wohl eher an den Betrunkenen Schweinen als am Reinigungspersonal. Echt zum k***en (Wort-Wörtlich) wie manche ein WC verlassen!
Am nächsten Tag war dann jedoch wieder besser obwohl nicht perfekt!
Ich sag mal so: alles wo mit der Haut in kontakt kommen könnte war sauber…doch man sollte halt auch die Wände, Ablagen, Ecken etc. reinigen…Spinnen, Staub, Kalk, Insektenleichen und dergleichen waren nicht erst seit 1-2 Tagen dort… (ev. sieht es in der Saison ja dann gepflegter aus)
Der Camper soll aber auch bedenken: Dies ist KEIN 5 Sterne Platz!

Waschmaschine und Trockner

Doch wir waren ja eigentlich zum Geocachen hin dieser Region und so setzten wir uns bald mal ins Auto um doch den ein oder anderen Geocache zu finden. Dabei stand die StreetArt LAB-Runde natürlich ganz weit oben auf unserer Liste und wir wurden nicht enttäuscht….
Ich lasse da einfach mal die nächsten 2-3-4 Fotos für sich sprechen:

StreetArt
StreetArt

Nach ganz vielen Schritten plagte uns doch langsam auch der Hunger auf ein Leckeres Nachtessen und die Füsse zuvor mal bisschen vor dem Wohnwagen hochzulegen, dass Wetter noch geniessen.
Doch auf dem Camping wollten wir auch erst mal eine Runde „erforschen“ schauen was es so gibt und ob wir den auf unsere Liste setzen. Unten paar Impressionen zum Camping.

Camping
Camping

Ihr seht der Camping ist eigentlich sehr schön und für ein Weekend ein richtiger „Tipp“ um Mülhausen zu besuchen. Wir werden dennoch in der Saison noch mal vorbei schauen wie es dann aussieht…

Und zum Abschluss soll es nun noch was für den kleinen Hunger am Abend geben.
Meine erste selbst gemachte Lasagne im OMNIA!
Mit diesen Fotos will ich nun diesen Beitrag abschliessen.

Zubereitung Lasagne

Go West

Endlich haben wir es geschafft und der Urlaub ist da.
Noch das Auto laden, Priska ihr Dachzelt montieren, noch mehr ins Auto laden und am Schluss noch den Wohnwagen anhängen.
Wir fahren dieses mal nicht früh los, so sind wir erst nach 9 Uhr bei Walter und Therese um sie auch noch ins „Schlepp“ zu nehmen.
Geplant haben wir nun die 1000km in 3 Etappen zu fahren, so können wir immer Nachmittags bereits den Camping anfahren und haben es voll entspannt.

Erster Camping ende Etappe 1

Der Camping la Route Bleue ist einfach nur WOW!
Ein sehr schlichter und einfacher Campingplatz, eher älteres Sanitär aber immer top gereinigt.
Wir konnten uns in den unteren Teil stellen, da ist der Platz nicht in Parzellen aufgeteilt.

Etappe 2 Rastplatz

Weiter geht es nun, ca. 340 Km sind angesagt, alles schön gemütlich über die Autobahn.
Und wie üblich wollten unsere drei Navis wieder mal die Route unterschiedlich planen.
Waze und GoogleMaps meinten wir können durch schöne enge Dörfchen fahren, wobei das Garmin Campernavi eher für einen Umweg über grössere und breitere Strassen stimmte.
Da das Garmin ja unsere Gespannsdaten hinterlegt hat, haben wir mal die etwas längere Route genommen.
So sind wir auch wieder um 15-16 Uhr auf dem Camping angekommen.
Und ja auch den CAMPING D’AUBEROCHE *** können wir nur empfehlen.
Die Sanitäranlagen sauber und modernisiert (in einem Häusschen das zweite war noch geschlossen)
Einzig einen kritikpunkt habe ich: Wir konnten nirgends einen Chem. WC Ausguss finden, haben aber auch nicht gros danach gesucht.

Camping mit Schatten

Und nun? Ja nun geht es weiter….die letzten ~250 Km unter die Räder genommen.
Erst mal Bordeaux umfahren, was erstaunlich ohne grossartiges Verkehrschaos ging.
Noch die ewig langen Kilometer bis aufs Cap Ferret meistern (irgendwie hatten wir das Gefühl das dort die Kilometer immer länger gezogen werden)
Um am Schluss doch noch unser Camping zu erreichen.

Ja der CAMPING LE TRUC VERT ist doch schon was Spezielles!
Die Yvonne hat uns da sehr herzlich empfangen, unsere Anmeldung erledigt und ganz viele Infos gegeben.
Danach wurden wir per Golfwägelchen zu unseren Parzellen geführt, schon beim hinfahren bemerkten wir das hier die meisten Parzellen eher schräg sind und hofften das wir genügend Brettchen und Keile dabei haben.
Unsere Beiden Parzellen waren dann wirklich so schräg wie ich es selten erlebt habe, dazu habe ich auf meiner noch im vorderen Drittel eine Baumgruppe (und ein Holländer der die Parzelle zu parkiert!

Nach langen studieren, diskutieren, und noch mehr studieren kann dann auch mal der Holländer vom Strand zurück und wir konnten nun mal anfangen uns einzurichten.

noch am Aufbauen

Sorry Leute/Mitcamper: aber nein das geht gar nicht, ihr könt euer Auto nicht einfach auf eine andere Parzelle parken und dann an den Strand gehen!
Und das beste: Später haben wir bemerkt das seine Frau die ganze Zeit im Wohnwagen war und uns so wie das Campingpersonal ignoriert hat! Solch ein Verhalten ist unter jeder S**!

Und nun gehen wir an den Strand mal das Meer begrüssen…..
Ich schreibe später sicherlich wieder was hier auf der Seite, aber erst ist URLAUB

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