Urlaubsplanung? Oder NEIN wir wollen euren Campingplatz nicht kaufen!

Ja so langsam geht’s wieder los, der Urlaub ist von der Firma bestätigt und die Planung kann somit beginnen.
Natürlich wieder im bekannten Wohnwagen-Konvoi, meine Eltern mit Gespann…ich mit Gespann…und wen’s bei Priska klappt kommt sie auch mit ihrem Dachzelt.

Erste grobe Idee die meine Eltern und ich hatten: (meine) Kindheitserinnerungen auffrischen in Portugal. So haben wir mal grob die Route angeschaut, den Camping und wie das so aussehen könnte….
Na ja irgendwie wäre das ja ganz cool, doch auch sehr weit zu fahren ca. um die 2000km pro Weg. Doch die momentan an den Tankstellen angeschriebenen Dieselpreis wirken jedoch eher als Spassbremse.
Also haben wir dies mal auf die Wartebank geschoben.


Nun in der Zwischenzeit konnten meine Eltern auch mal einen Spätsommer/Herbst einige Wochen in Kroatien verbringen, der Vorteil von Rentner einfach mal spontan abfahren und verreisen.
Da ich ja auch schon seit paar Jahren Kroatien auf meiner „Liste“ stehen habe, dachten wir das dies doch eine annehmbare Destination für den Sommer 2023 sein könnte.
– Nicht zu weit weg mit ca. 850km
– gute Tauchspots
– cooler Camping, welcher gleich ein Tauchcenter hat.
Also mal die Planung gestartet!

Geplante Route

Die Route über den Brenner wurde uns empfohlen da diese doch etwas entspannter zu fahren sei, von den Kilometern ist dies egal Tante Google meint bei beiden Vorschlägen 840km.

Nun also auch den Camping mal angeschaut…..ja das Buchungssystem hat da so seine Macken und ist für uns nicht ganz nachvollziehbar mit der Preisgestaltung.
Rechnen wir den Tages/Nachtpreis multipliziert mit den geplanten Übernachtungen kommen wir auf einen günstigeren Preis als das Tool auf der Webseite.
Irgendwo müssen da noch Kosten versteckt sein wo wir nicht sehen (und ich sehe gerne die Kosten klar aufgeschlüsselt!)
So haben wir halt mal den Camping angeschrieben mit unseren Wünschen und Reisedaten.
Eins muss ich schreiben und dem Camping zu gute halten, die Antwort kam da doch überraschend schnell. Nur der Preis, oh Schock, wollt ihr uns gleich den gesamten Platz verkaufen? NEIN ohne uns!
Wir sind ja auch gewillt mal etwas mehr zu bezahlen, aber irgendwo ist auch eine Grenze erreicht wo wir solches NICHT UNTERSTÜTZEN und dieser Camping hat diese Grenze weit überschritten! Insbesondere finden wir den angegebenen Preis als NICHT Vertretbar, wobei wir weiterhin nicht schlau werden aus dessen Preisberechnung.
So haben wir noch einen weiteren Camping angeschrieben, wo wir wissen das dieser faire Preise hat. Doch leider könnte uns dieser nur für 1 oder 2 Wochen 2 Plätze anbieten, da dieser ansonsten Ausgebucht ist.

Kurz gesagt: Die wissen das momentan ein Kroatien-Boom herrscht und lassen das Messer tief in die Reisekasse schneiden. Wir machen dies nicht mit, wir sind mobil und nicht an eine spezielle Destination gebunden!
Kroatien ist somit für uns erledigt!
Zurück auf Null bei der Planung fürs 2023


Bisschen Planlos sind wir nun schon, also haben wir auch Planlos mal die Französische Süd Küste auf verschiedenen Maps/Apps/Internetseiten angeschaut.
Campingplätze, Tauchcenter, Naturparks, weitere Campingplätze, noch mehr Tauchcenter und hunderte von Bewertungen, Fotos, Berichten.
Doch irgendwie fehlte mir das „WOW-hier-muss-ich-hin“ Gefühl.

Karte mit Campinglpätzen

Und dann plötzlich Priska: „Was meint ihr den so zu „Le Truc Vert“? Wir sind früher dort hingefahren“
Ja wo ist das den? Ohhh ganz andere Richtung in Frankreich, Atlantikküste, schöne Strände, Wellen….. Tauchen? Nö Tauchen eher nicht! Aber dafür bereits bei den ersten Fotos das längst vermisste „WOW-hier-muss-ich-hin“ Gefühl!

Fotos aus dem Internet

Also ab an die Planung zum dritten:

  • Strecke: Bern-Geneve-Lyon-Bordeaux-TrucVert gute 900km
    • passt von der Distanz und der Strecke für uns.
  • Campingplätze mal anschauen für die Zwischenübernachtung
    • Haben wir doch einige gefunden die uns gefallen.
  • Camping „Le Truc Vert“
    • Ohh ja der gefällt uns wunderbar. Mal anschreiben und schauen….
  • Planung gemütliche Rückreise…
    • Höhlen von Lasxaux, ja da war ich als Kind doch schon mal…nix wie hin und dort paar Tage bleiben.
  • Tauchen?
    • Leider wohl eher nicht, aber wer weis? Wir werden dies sicher noch anschauen ob und was es in der Region so für Tauchcenter und Spots gibt.
  • Drohnenfliegen & Fotographie
    • In Frankreich eher etwas „komplizierter“ wenn man da auch noch Fotos/Filme machen möchte. Hab mal das Antragsformular ( Formular CERFA-12546) gesucht und ausgefüllt…jetzt heisst es warten.
Grobe Planung in Word

So nun haben wir die Hinreise, Rückreise, Ausflüge etc. mal grob zusammengetragen…
Aber eins weis ich mit Garantie: Es kommt wie es kommt, garantiert anders als geplant, deshalb werden wir unsere Planung nicht so ernst nehmen sondern sehen diese nur als Vorfreude auf den Urlaub und Spass an der Planung.


Flieg Drohne, flieg

Hallo liebe Leser.
Wer kennt es nicht?
Man ist gemütlich irgendwo in der Natur und geniesst die Ruhe und plötzlich „ssssssssswwwwooooossssss“ so ein komisches Summen liegt in der Luft.
Oh wieder mal so eine Drohne mitten im nirgendwo über unseren Köpfen.

Ja gerne hätte ich da manchmal den Piloten angequatscht und mal bisschen Löcher in den Bauch gefragt…. denn so nervig dieses Summen auch sein kann, hat es doch auch einen gewissen Reiz mit so einer Drohne zu fliegen und sogar coole Fotos zu machen.

Ja nun hats mich halt auch gepackt, mir ist im Online-Shop eine „DJI mini 3 pro“ in den Warenkorb gehüpft.
Ja aber weshalb den ausgerechnet diese Drohne, werdet ihr euch sicherlich fragen.
Da hab ich mehrere Gründe die mich überzeugt haben…

  • Ich konnte mal mit dem Kollegen seiner „DJI mini 3 pro“ fliegen und fand die Steuerung etc. absolut gelungen….besonders der Controller mit Display.
  • Das Gewicht von unter 249g!
    Womit auch die Regeln etwas „lockerer“ sind, so wegen Drohnenführerschein und Flugverbotszonen etc… (Besonders mit der Einführung der EC-Drohnenverordnung ab 1.1.2023 ist eine „leichte“ Drohne von Vorteil)
  • Die Grösse ist auch ganz praktisch.
    So kann man diese Drohne doch auch mal in die Jackentasche stecken und muss nicht eine grosse Box mit schleppen.
  • Die Kamera und das Gimbal.
    Die Auflösung und das Gimbal finde ich einfach nur cool und bin überzeugt von der Film/Foto Qualität. Ja sogar in der Dämmerung kommen da super Bilder und Filme.
  • Und nicht zu Letzt hat mich auch die Hinderniserkennung überzeugt.
    Unten/Vorne/Hinten werden da Hindernisse erkannt und selbständig umflogen (je nach Einstellung)

Ja nun habe ich dieses kleine surrende Ding schon ein paar Tage bei mir, fliege immer mal wieder durch die Gegend und mache mehr oder weniger gute Fotos/Filme.
Mal gespannt wie dies im nächsten Urlaub kommt, wird sicher was ganz neues den Reisebericht ein bisschen mit Luftaufnahmen zu ergänzen.

Drohnenfoto Winterlandschaft
DrohnenFoto (Nicht bearbeitet)
Drohnenfoto Winterlandschaft
DrohnenFoto (Bearbeitet mit GIMP)
  • Natürlich ich habe ich in der Schweiz beim BAZEL das Fernpiloten-Zeugnis A1/A3 und A2 gemacht so wie die Drohne registriert.

Noch eine Frage an die Profis hier: „Gibt es die Möglichkeit 360° Fotos korrekt einzufügen?
Also richtig so das man diese wie z.B. bei GoogleFoto auch „drehen“ kann.

Drohnenfoto Panorama Winterlandschaft
360° Foto

Fotos: DSLR vs. GoPro (oder gleich beides)

Nach langem gibt es hier auch mal wieder was zu lesen, sorry das ich so schreibfaul war in letzter Zeit.

Ja vor einiger Zeit, genauer gesagt anfang 2020 vor Corona, konnte ich mich endlich durchringen mit eine DSLR Kamera anzuschaffen.
Bisher war ich ja der Meinung das meine UW-Kamera und das Handy für die „normalen“ Fotos ganz ausreichend sein sollte.
Doch verschiedene Umstände haben mich doch mal zum Umdenken bewegt, so leistete ich mir ein Einsteiger Set.
Nach längerem Vergleichen und auch in den Händen halten entschied ich mich für eine
NIKON D3500 kit.



Da ich schon als Kind/Jugentlicher mit einer Analogen-Spiegelreflex meine Fotos knipsen durfte, dachte ich das dies ja sicher keine Sache sei und ich dies sicherlich gleich von Anfang an ganz gut könne.
Nun ja die Technik entwickelt sich ja bekanntlich weiter und so wurde ich doch von den Möglichkeiten an Einstellungen und div. „Helferchen“ beinahe erschlagen.
Da hat man mit der Digitalen doch schon sehr viele Möglichkeiten das Foto bereits an der Kamera zu „manipulieren“ und auch gleich Live zu betrachten.
So wurden natürlich die ersten Fotos geschossen, mit viel Zeit und alles mögliche ausgetestet…. und wohl gleich 99% wieder in den Papierkorb verschoben.
Erst jetzt nach beinahe 1 Jahr hab ich mich mit der NIKON wirklich angefreundet und schaffe es inzwischen auch einige akzeptable Fotos zu schiessen.


Ja so praktisch und gute Fotos die NIKON liefert, sobald es ein bisschen Feucht oder gar Nass wird bleibt die besser im Rucksack (oder gleich zu Hause)
Wer mich kennt weis das ich ja auch sehr gerne Geocachen gehe, besonders wenn es da auch richtig dreckig wird.
Im Winter mit dem 7mm Neopren durch Wasserrohre kraxeln, inkl. 8°C Dusche von oben…im See zum Cache schwimmen/Tauchen etc….sind da keine Seltenheit.
Ja aber auch der Töff oder das MTB werden immer gerne mal bewegt und da ist eine DSLR nicht wirklich praktisch und würde nur Schaden nehmen.

So hab ich mich am 27.12.20 Entschieden die GoPro von Walter auszuleihen, für den TCS-Schleuderkurs. Natürlich Optimal am Innenspiegel befestigt und beinahe den ganzen Kurs auf Video aufgezeichnet.


Ja was soll ich schreiben? Die Qualität hat mich voll überzeugt. Also gab es 2 Tage später gleich eine eigene GoPro Hero 7 Black inkl. UW-Gehäuse für bis zu 60m Tiefe.
Ja es ist nicht das aktuellste Model, doch für mich standen da andere Kriterien im Vordergrund welche mich zum kauf der Hero 7 Black veranlassten. So fand ich es wichtiger das wir auch mal die Akkus oder anderes Zubehör austauschen können und 4k Auflösung reicht doch für mein Bedürfnisse allemal aus.

So ging es natürlich auch gleich zu meinem Jubi-Cache dem 999 Found.
Dieser wurde durch Kollegen extra für mich versteckt und natürlich auch mit viel Wasser, kraxeln und etwas Schlamm…… ach wie ich es liebe im Winter im 7mm Neopren.

Für solche „Spinnereien“ ist die GoPro natürlich voll genial…



Mein Fazit zur DSLR vs GoPro: (am besten gleich beide)
DSLR so wie auch die GoPro sind absolut genial. Gerade wenn man breitgefächerte Hobbys hat kann es wirklich von Vorteil sein wenn man auch auf eine andere Kamera ausweichen kann.
Ja sogar die Handykamera wird weiterhin bei mir sehr oft im Einsatz bleiben, anders gesagt: „die beste Kamera ist noch immer, die welche man dabei hat“