Und doch noch…

Hallo Leute,
nun gibt es doch noch einen kleinen Bericht über den Urlaub in die Niederlande.

Geplant haben wir ja die Reise mit drei Wohnwagen Gespann… Tja leider waren wir 3 Tage vor Abreise extremst vom Pech verfolgt.

Vorgeschichte

Ich sitze nach Feierabend gemütlich auf meinem Balkon, da klingelt das Handy.
Meine Mutter am anderen Ende, ganz aufgeregt „unser Wohnwagen ist defekt, es gibt keine Reise für uns.“
Da diese Panne nur 15 Minuten von mir entfernt ist, habe ich mich schnell ins Auto gesetzt. Ich bin zu meinen Eltern gefahren, um beim Absichern zu helfen und zu schauen, was noch zu retten ist.

Rad ab am Wohnwagen

Leider konnten wir da selbst nicht mehr viel machen, mein Scherenwagenheber passte zwar knapp unter den Wohnwagen, ABER die Kraft fehlte um noch hochzukurbeln.
So wartete ich gleich mal mit meinen Eltern auf den Abschlepper.

Beim Warten, ich sas gerade so halb auf meiner Motorhaube, gab es einen ungeheuren Knall….. hab ich mich da sofort umgedreht und war ganz erstaunt kein Auto hinten zu sehen. Erst als ich um mein Auto ging, sah ich einen e-Bike Fahrer hinten neben dem Auto am Boden liegen.
Ja was soll ich sagen… man sieht But, ein zerschlagenes Gesicht und einen jungen Mann am Boden der ganz klar Schmerzen hatt…. da beginnt man nur noch zu helfen, alarmieren, betreuen etc…..
Zum Glück war der Mann noch bei Bewustsein, so konnte ich wenigstens mit ihm sprechen.

Ja irgendwann kam auch die Ambulanz und Notarzt zu uns. Mir kam es ewig lange vor…. jedoch konnte ich die Zeit zurückrechnen vom Eintreffen auf die Alarmierung und war äusserst überrascht wie das eigene Zeitgefühl sich so irren kann.

Ambulanz & Notarzt

So! Mehr möchte ich momentan zum Unfall nicht schreiben, wollen wir lieber die Niederlandreise geniessen.
Nur noch soviel, der Verunfallte ist wieder „auf den Beinen“ das ist das Wichtigste.

Reisebeginn

Ja auch wenn mein Auto kaputt ist, soll es auf die Reise gehen. Hatten wir doch bereits viel organisiert gebucht etc… Nur meine Eltern konnten leider nicht kommen, da der WoWa doch etwas stärker beschädigt ist. Und die Ersatzteile frühstens in 6 Wochen geliefert.

Gespann im Doppel

Als erste Etape geht es von Bern aus nach Norden bis zum Camping Niederwaldsee.
Wir haben dort eine ganz gemütliche Ecke bekommen, doch leider ist im angrenzenden See ein Badeverbot (und es war doch so richtige schönes Badewetter)

Verbotener Badesee

Etappe 2

Auf der Etappe 2 geht es nun weiter richtung Norden.
Als Ziel haben wir den Minicamping TOB ausgewählt, da dieser nur 15 Minuten vom Obelink entfernt ist.

Ein absoluter Traumcamping finde ich.
Sehr saubere und Moderne Sanitäranlagen, schöne Stellplätze und absolute Ruhe.
Leider haben wir hier nur zwei Übernachtungen eingeplant.
Und der Tag dazwischen ist für einen Obelink Besuch reserviert.

Obelink und Priska

Etappe 3

Ja nun kommt unsere kürzeste Etappe, da diese nur so ca 200km wäre haben wir da einen kleinen Umweg eingeplant.
Wir fahren in Richtung „Zwolle“. Danach geht es weiter nach „Emmeloord“. Anschließend fahren wir über den „Markerwaarddijk“ nach „Enkhuizen“, um den Camping In het Fruit von Norden her anzufahren.

Auf diesem Camping bleiben wir nun 16 Nächte und werden von diesem aus die Niederlande erkunden.

Ausflüge

Klar haben wir auch mal bisschen die nähere und weitere Umgebung erkundet.
Purmerend, Edam, Volendam und in der Ferne noch Amsterdam bis Rotterdam


In den grösseren Städten wie Amsterdam/Rotterdam haben wir es uns nicht nehmen lassen eine Rundfahrt mit dem Boot zu buchen.
So eine Bootsfahrt kann ich einfach nur empfehlen. Vom Wasser aus die Stadt zu erkunden, bietet ganz andere Eindrücke.

Übrigens so als kleiner Tipp: Wir konnten vom Camping aus mit dem Bus auf Amsterdam.
Fahrzeit waren ca 30 Minuten und es ist absolut unkompliziert damit zu fahren.

Rückreise

Ja leider gehen die Tage wie im Flug vorbei und so mussten wir auch langsam mal wieder richtung Süden fahren. Klar nicht gerade direkt, sondern über Luxembourg.
In Luxembourg haben wir 2 Übernachtungen auf dem Camping Ettelbruck geplant. So können wir die Stadt auch kurz erkunden.

Camping Ettelbruck

Dies fand ich die anspruchvollste Etappe, obwohl auch diese „nur“ 380 km länge hatte.
Jedoch merkt man schon das „andere Länder, andere Strassen und andere Fahrzeuglenker“ es sehr gut trifft.

Ich kann übrigens jedem nur empfehlen, sich über das Geocachen zu informieren. Durch dies haben wir immer wieder sehr spannende Ecken und Orte gesehen, wo wir als „normale“ Touristen nie gesehen hätten.
Fragen dazu gerne auch hier in die Komentare

Der Abschluss

Ja nun ist es so weit, nur noch eine Nacht und das Ende ist da.
Wir haben da noch eine Nacht in Kembs Camping du Canal eingeplant.
Dieser ist nur noch so gute 2 Stunden von Zuhause entfernt. Es ist also ganz praktisch, um entspannt anzukommen und den Wohnwagen zu versorgen.

So viel Glück wie wir ja immer haben, hat der Caffe des Camping noch den Nationalfeiertag vorgezogen auf den Samstag. Sprich wir hatten noch eine kleine Anschiedsparty zu unserem Urlaub.

So der Urlaub ist zu ende und die Realität hat uns wieder…..
Und ihr werdet euch nun auch fragen was den eigentlich mit meinem Auto passiert ist, so nach dem Unfall.

Nach dem Unfall

Ja in dem Urlaub gab es doch das ein oder andere Telefon, mit meinen Eltern, den Versicherungen und und und….

Mein Auto wurde als Totalschaden abgeschrieben, was bei den Reperaturkosten von gut 10’000 CHF nicht ganz unerwartet war.

Nun ja, dank meiner Eltern habe ich nun sogar ein neues Auto, auch wieder ein Outlander.
Sie haben da in diesen 3 Wochen nicht nur mit ihrem Wohnwagen das meiste geregelt. Sie haben sogar mir ein neues Auto organisiert. Außerdem haben sie alles mit den Versicherungen geklärt.


MERCI VIEL MAL


Die letzten Tage habe ich diesem nun auch wieder meine „Note“ aufgedrückt.

Ach ja:
In unserem YouTube-Kanal gibt es natürlich auch noch ein passendes Filmchen

Bis bald.

Mein Kochbuch

Feuerschale Kochen RezepteApp

Hallo Leute
Heute ist mal wieder ein nasser regnerischer Sonntag…. ja was soll ich da nur in den Blog schreiben?

Als Thema wäre passend, zum Wetter: „Regentropfen 1, Regentropfen 2 …….“
Doch viel lieber schau ich mal bisschen meine Urlaubsbilder an, dabei ist mir meine Feuerschale, Fotos vom Grill und auch der OMNIA aufgefallen.

Ja Leute, ihr seht, ich liebe das Kochen. Besonders beim Campen, egal ob „klassich“ auf dem Gasherd, auf dem Grill oder etwa im Kesselchen über der Feuerschale.
Immer hab ich da leckeres Essen, einfach Einmalig…und genau das Einmalig ist mein Problem: Ich bin ein „Handgelenk mal Pi, noch bisschen von dem und jenem“ Koch… ganz ohne Mengenangaben (oder zumindest nur im groben als Zutatenliste).
Genau dieses Problem wollte ich nun ein bisschen verbessern und habe mir die App „Mein Kochbuch, Rezepte sammeln“ auf mein Google Pixel Handy geladen.

Ja, die App ist voll Cool. Ich finde sie gut, weil die Zutaten schnell eingegeben sind. Das könnt ihr an folgendem Bild sehen.

Zutaten in der App

Ja sogar bei den jeweils einzelnen „Zubereitungs-Schritten“ könnt ihr immer ein Foto einfügen. Es ist doch immer gut wenn man nicht nur lesen sondern auch ein Bild sieht.

Zubereitung in der App

Habt ihr ein Rezept erstellt und möchtet dieses Teilen, gibt es auch diverse Möglichkeiten:
Teilen per z.B. als *.pdf welches für die meisten wohl am praktisten ist. Denoch gibt es auch andere Funktionen zum Teilen:
Drucken und Veröffentlichen…
Zum Veröffentlichen habe ich selbst jedoch noch einige Fragen. Diese muss ich wohl mal an die Programierer der App stellen.
Z.B. Wo wird dies veröffentlicht? nur in der App oder auch auf diversen Kochseiten?

Sehr gerne würde ich auch am PC/Laptop die verschiedenen Rezepte suchen.

Testet doch auch mal diese App und gebt mir hier Rückmeldung wie ihr diese Findet…..
Rückmeldungen sind natürlich auch zu meinen Rezepten gerne gesehen, Diese findet ihr in der App wenn ich auf Entdecken drückt und dann bei der Suche MadShark eingebt (hoffe ich zumindest das diese so erscheinen)

Rezepte von MadShark

So nun geht es Kochen, leider nicht auf dem Camping sondern Zuhause.

Bis bald hier auf dem Blog oder auch mal unterwegs.

Mülhausen Weekendcamping

Sonnenuntergang Camping

Wieder mal ist ein „warmes“ und schönes Weekend gemeldet
Ja was liegt da näher, Freitags Feierabend, als den Wohnwagen anzuhängen und mal einen anderen Campingplatz auszutesten.
Natürlich ist das nähere Ausland angesagt, will ich doch nicht Stunden Autofahren an den kostbaren und kurzen Wochenenden.

Route zum Camping

Und da ich in Mülhausen „F“ eh noch ein paar Geocaches „offen“ habe, entschied ich mich mit Priska mal den „Camping de l’Ill“ zu besuchen.
– Optimaler Standort um Mülhausen zu besuchen
– Preis ist ganz OK
– Bewertungen in Google, durchmischt von * bis ***** alles vorhanden.
Wir wagen es einfach mal, ist doch nur ein Wochenende, sprich zwei Übernachtungen.

Übrigens GANZ WICHTIG: Fahrt den Platz von Süden her an…von Norden her habt ihr eine Brücke mit Höhenbegrenzung und da passen 99% der Camper und Wohnwagen NICHT durch!

Sonnenuntergang an unserer Parzelle

Der Empfang war äusserst freundlich und nett und sogar auf Deutsch.
Nach kurzer Erklärung was wo ist hiess es dann: „Stellt euch dort hin wo es euch gefällt“.
Wir bemerkten aber auch sehr schnell das die Saison schon länger vorbei ist, die Randparzellen waren da nicht mehr so gepflegt und das eine Sanitär geschlossen (aber wir verstehen dies, weshalb wegen einer Handvoll Camper noch alles Zeitaufwändig pflegen)

Sanitärgebäude

Der zweite Eindruck das kam auf dem erste Toilettenbesuch….irgendwann mitten in der Nacht….Tja das alle WC-Kabinen aufs höchste Verschmutzt waren liegt wohl eher an den Betrunkenen Schweinen als am Reinigungspersonal. Echt zum k***en (Wort-Wörtlich) wie manche ein WC verlassen!
Am nächsten Tag war dann jedoch wieder besser obwohl nicht perfekt!
Ich sag mal so: alles wo mit der Haut in kontakt kommen könnte war sauber…doch man sollte halt auch die Wände, Ablagen, Ecken etc. reinigen…Spinnen, Staub, Kalk, Insektenleichen und dergleichen waren nicht erst seit 1-2 Tagen dort… (ev. sieht es in der Saison ja dann gepflegter aus)
Der Camper soll aber auch bedenken: Dies ist KEIN 5 Sterne Platz!

Waschmaschine und Trockner

Doch wir waren ja eigentlich zum Geocachen hin dieser Region und so setzten wir uns bald mal ins Auto um doch den ein oder anderen Geocache zu finden. Dabei stand die StreetArt LAB-Runde natürlich ganz weit oben auf unserer Liste und wir wurden nicht enttäuscht….
Ich lasse da einfach mal die nächsten 2-3-4 Fotos für sich sprechen:

StreetArt
StreetArt

Nach ganz vielen Schritten plagte uns doch langsam auch der Hunger auf ein Leckeres Nachtessen und die Füsse zuvor mal bisschen vor dem Wohnwagen hochzulegen, dass Wetter noch geniessen.
Doch auf dem Camping wollten wir auch erst mal eine Runde „erforschen“ schauen was es so gibt und ob wir den auf unsere Liste setzen. Unten paar Impressionen zum Camping.

Camping
Camping

Ihr seht der Camping ist eigentlich sehr schön und für ein Weekend ein richtiger „Tipp“ um Mülhausen zu besuchen. Wir werden dennoch in der Saison noch mal vorbei schauen wie es dann aussieht…

Und zum Abschluss soll es nun noch was für den kleinen Hunger am Abend geben.
Meine erste selbst gemachte Lasagne im OMNIA!
Mit diesen Fotos will ich nun diesen Beitrag abschliessen.

Zubereitung Lasagne